Talulah
Stationäre IntensivwohngruppeDer Antrieb
Ein Haus ist für uns mehr als ein Gebäude. Bevor wir uns für ein Haus entscheiden, wurde dort gelebt. Familien haben es geprägt, Kinder sind darin groß geworden. Diese Geschichte bleibt – man spürt sie.
Bei Talulah war es ein Haus der Begegnung.
Ein Haus ist für uns mehr als ein Gebäude. Bevor wir uns für ein Haus entscheiden, wurde dort gelebt. Familien haben es geprägt, Kinder sind darin groß geworden. Diese Geschichte bleibt – man spürt sie. Bei Talulah war es ein Haus der Begegnung.
Über viele Jahre hinweg lebte hier eine Pfarrerfamilie mit vier Kindern. Menschen kamen und gingen. Pilger, Gäste und Wegbegleiter aus ganz Deutschland waren willkommen. Das Haus war offen. Getragen von Gemeinschaft, Vertrauen und einem liebevollen Miteinander. Eingebettet in Natur, geprägt von Leben. Die Kinder erzählen noch heute von ihrer glücklichen Kindheit, vom Garten, von den Bäumen und vom Quittenbaum, der für sie Teil von Geborgenheit geworden ist.
Genau auf solche Orte achten wir. Denn gerade in der traumapädagogischen Arbeit brauchen Kinder mehr als Räume. Sie brauchen Orte, die Wärme ausstrahlen, Orientierung geben und Beziehung ermöglichen. Talulah führt genau diesen Gedanken weiter. Ein Haus, das getragen hat. Und das wieder tragen darf.
Das Ergebnis
Hier ist ein Ort entstanden, der bewusst so ist, wie er ist. Ruhig. Klar. Übersichtlich. Ein Umfeld, das Sicherheit gibt und gleichzeitig Entwicklung ermöglicht.
Dieser Raum ist kein Zufallsprodukt. Er ist das Ergebnis einer gezielten Verbindung von Architektur, Pädagogik und Therapie. Jede Gestaltung folgt einem klaren Anspruch: Schutz bieten, Orientierung geben und Entwicklung ermöglichen. Dabei nutzen wir den Raum bewusst als Teil unserer Arbeit. Als „dritten Pädagogen“, der Verhalten, Sicherheit und Stabilität aktiv mitgestaltet. Unsere Räume geben Halt, ermöglichen Rückzug und schaffen gleichzeitig Möglichkeiten zur Begegnung.
Die Offenheit des Hauses bleibt dabei spürbar. Gemeinschaft, Natur und Geborgenheit bilden weiterhin einen Teil des Lebensraums. Alles ist darauf ausgerichtet, therapeutische Prozesse zu unterstützen und Entwicklung zu fördern. So entsteht ein Lebensrahmen, der trägt, stärkt und Perspektiven eröffnet.








