Konzept

Grundlage unseres Handelns ist das traumapädagogische Konzept des „Guten Grundes“: Jedes Verhalten ergibt vor dem Hintergrund individueller Erfahrungen einen Sinn. Wir verstehen die Verhaltensweisen der uns anvertrauten Kinder als Überlebensstrategien. Schutzmechanismen, die einst existenziell notwendig waren, erscheinen im Alltag häufig als herausforderndes Verhalten. Unsere Aufgabe ist es, diese Dynamiken zu erkennen, einzuordnen und entwicklungsförderlich zu begleiten.

Professionalität

Traumapädagogik wirkt nur, wenn sie auf allen Ebenen gelebt wird. Ein sicherer Ort für Kinder setzt eine hohe Professionalität und sichere Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden voraus – mit fundiertem Wissen in Psychotraumatologie, praktischer Deeskalationskompetenz und reflektierter Selbsterfahrung.

Neben hoher Fachkompetenz ist nachhaltige Selbstfürsorge Voraussetzung für langfristig erfolgreiche Teams. Daher schaffen wir verbindliche Räume für kollegiale Beratung, externe Supervision sowie regelmäßige traumapädagogische Fort- und Weiterbildungen.

Standards

Wir arbeiten nach den Standards des Fachverbands Traumapädagogik e. V., sind aktives Mitglied im Verband und gestalten die Weiterentwicklung des Fachdiskurses mit. Durch bundesweite Vernetzung, Teilnahme an Fachtagungen, Lehre für Studierende der Sozialen Arbeit und kontinuierliche Konzeptentwicklung tragen wir zur fachlichen Verbreitung der Traumapädagogik bei.

Wissenschaftliche Erkenntnisse übertragen wir systematisch auf weitere Arbeitsfelder – insbesondere ambulante Hilfen, Pflegekinderhilfe und Schulbegleitung – und vernetzen diese Hilfen sinnvoll miteinander.

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